Beispiel
: E-Mail Direktmarketing
Zwei von drei Unternehmen haben 2001 Direktmarketing
eingesetzt (Studie Direktmarketing Deutschland 2002,
Deutsche Post).
Die
folgende Grafik zeigt den Anteil der Unternehmen in
Deutschland, die ein bestimmtes Direktmarketingmedium
nutzen:
Unternehmen
wenden in der Regel Kombinationen aus mehreren Direktmarketinginstrumenten
an, um den Empfänger ihrer Werbe- und Produktbotschaften
direkt zu erreichen.
E-Mail-Marketing ist noch vor Telefonmarketing
und Werbebriefen der Bereich des Direktmarketing der
in den nächsten drei Jahren am stärksten an
Bedeutung gewinnt.
Bei 82% der befragten Unternehmen ist es unter den
drei wichtigsten Marketing-Tools.
Immer mehr Unternehmen setzen E-Mail-Newsletter ein
Bereits heute versenden 36% von 24.783 befragten kleineren
deutschen Unternehmen E-Mail-Newsletter zur Neukundengewinnung
und Kundenbindung.
E-Mail-Marketing-Budgets werden erhöht
Budgets verschieben sich laut E-Dialog vom Werbebrief
zu E-Mailings: 55% der US-Unternehmen haben von 2001
auf 2002 den Budgetanteil für E-Mail-Marketing
erhöht, nur 5% haben ihn gesenkt.
Gründe für den Boom im E-Mail-Marketing
Niedrige Kosten
Während bei klassischen Werbebriefen oder Kundenzeitungen
Druck-, Papier- und Portokosten anfallen, entstehen
bei E-Mailings nur minimale Kosten für Softwarelizenzen
und Providergebühren. Während die Kreativleistungen
ähnlich sind, betragen die Versandkosten dieser
"digitalen Briefe" mit einem halben bis zehn
Cent nur etwa ein Zehntel dessen, was Papierausendungen
kosten.
Hohe Responseraten
Weil es so bequem ist, in einer E-Mail einen Hyperlink
anzuklicken, liegen auch die Responseraten meist deutlich
über jenen von Briefen. Anders als bei Briefen,
wo ein Fax-Antwortformular abgeschickt, eine Telefonnummer
gewählt oder eine Postkarte frankiert werden muß,
genügt beim E-Mailing ein einfacher Mausklick.
Präzises Marketing-Controlling
Anders als beim Werbebrief kann bei E-Mailings gemessen
werden, welche Botschaft gelesen wird und welche nicht.
Beispielsweise wird auch gemessen, welche E-Mails an
Bekannte weitergegeben werden. Oder es kann genau ermittelt
werden, welches Produkt in welchem Mailing die höchste
Klickrate hatte und welches schließlich am meisten
gekauft wurde.
Auch für niedrigpreisige Produkte geeignet
Während Werbebriefe nur für teure Waren in
Frage kommen, kann per E-Mail auch für einfache
Dinge geworben werden, wenn das Produkt für den
Empfänger interessant ist.
Schnell und aktuell
Während klassische Mailings oft lange Vorlaufzeiten
haben, können E-Mails auch kurzfristig realisiert
werden. Nur Minuten nach der Aussendung ist das Mailing
bei Kunden. Die meisten Antworten liegen bereits am
ersten und zweiten Tag vor. Testmailings können
schon nach Stunden evaluiert werden.
Kunden bevorzugen E-Mail
Immer mehr Kunden möchten lieber per E-Mail informiert
werden. Die digitalen Informationen sind leichter archivierbar.
Bei interessanten Angeboten kann bequemer per Mausklick
Zusatzinformation abgerufen werden. Die Informationen
sind aktueller. 78% der Kunden von Online-Shops wollen
am liebsten per E-Mail über neue Produktangebote
informiert werden. Nur 17% bevorzugen herkömmliche
Print-Angebote per Post.
Interaktiver Dialog
Dialogmarketing wird mit E-Mail erst wirklich möglich:
interaktive Elemente wie Formulare, Befragungsbögen,
anklickbare Objekte, Multimedia-Präsentationen
etc. können beliebig realisiert werden. So werden
beispielsweise schon heute Empfänger elektronischer
Werbung gefragt, ob diese Werbung ihr Interesse trifft,
um damit Streuverluste zu verringern.